we die forever

Dienstag, 5. Mai 2009, 10:07 |

hochverehrte leserschaft!
es ist mai, der sommer ist vorbei, ich habe immer noch kein telefon zuhause und auch kein internet, demzufolge schreibe ich dies von der uni aus, aus einem unruhigen, hässlich beleuchteten raum des hochschulrechenzentrums. man verzeihe mir daher eventuell mangelnde qualität.
und fehlende ausführlichkeit.
schön wars, auf dem weg von nienburg an der weser nach bremen auf einer treppe zu sitzen im eingangsbereich des regionalexpress(es?), der sich immer weiter mit fans von werder bremen füllte und sich mit den anderen nicht-fußballfans blicke zuzuwerfen, schmunzelnde blicke wegen der höchst mittelmäßigen scherze, die da immer gerissen wurden. um ein haar laut aufgelacht hätte ich aber bei der folgenden scherzfrage:
weißt du, wer jetzt zusammen ist?
bzw eher bei der antwort darauf:
die augenbrauen von deiner mudder!
aus irgendwelchen gründen habe ich ein faible für “deine mudder”-sprüche. am liebsten mag ich es, wenn man einfach nur “deine mudder!” sagt. hohes abstraktionsniveau!

und nun etwas musik.

soap&skin - cry wolf (vom album lovetune for vacuum)


bat for lashes - daniel (die erste (?) single aus dem album two suns)

weniger schön war dann, als ich im zug von bremen nach hamburg saß. ich hatte gut gegessen bei einem der beiden asiatischen imbisse im bremer bahnhof, hatte mich an einen tisch gesetzt, der offenbar normalerweise den angestellten gehörte. ich hatte gegessen und bald hatte sich mir gegenüber ein mann hingesetzt, der bis kurz davor gerichte zubereitet und geschirr gespült hatte. beim dönerladen nebenan ließ er sich einen teller mit fleisch, salat und tsatsiki (???) geben, von seiner kollegin ein schälchen gebratene nudeln. die wurden mit den auflagen des tellers vermengt und gegessen.
im zug setzte ich mich nach oben auf einen vierer und bald setzte sich unweit von mir ein mit dem handy telefonierender mann. er beschrieb ausführlich die krankheit seiner im sterben liegenden mutter. als er damit fertig war, wurde das begräbnis geplant. ob onkel horst nicht noch adressen habe von einzuladenden menschen oder vielleicht tante kriemhild.
das war eher unangenehm.
unter uns wurde derweil zum tanz aufgespielt: eine gruppe junger männer hatte eine gitarre dabei, auf die wurde eingedroschen und dazu irgendwas gebrüllt. naja, um ehrlich zu sein: spielen konnte der spieler schon, nur konnten die anderen nicht singen, es schien mir auch eher eine bierselige angelegenheit zu sein.

und jetz’:
’schüss!

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