ticks, eigenheiten, neurosen.
Montag, 9. Februar 2009, 16:01 |sueddeutsche.de ist immer gut, um hiesige einträge aufzuwerten oder, wie in diesem fall, zu rechtfertigen.
mich nerven in filmen charaktere mit überzogen dargestellten ticks. nicolas cage ist für solche rollen der erste ansprechpartner, quasi.
auf der oben erwähnten seite jedenfalls gibt es jetzt die möglichkeit, eigene ticks zuzugeben, einzutragen, zu veröffentlichen, zur schau zu stellen, zu beichten.
ich habe erzählt, dass ich, seit ich diese spinne hier in meinem zimmer habe herumlaufen sehen, jeden abend arg zusammenfahre, wenn die bettdecke oder der bezug oder die knöpfe am bezug oder der reißverschluss am bezug meine füße kitzelt. dann muss ich mehrfach mit den unterschenkeln die decke lüften und schütteln, bevor ich mich einigermaßen beruhigt zur ruhe lege.
gerade las ich von einem, der beim essen so lang als möglich kein messer benutzt. so gehts mir auch! allerdings nicht, wie er, um es hernach sauber wieder in den kasten oder was legen zu können, sondern “einfach so”.
auch schön:
Ich werde rot und nervös und befürchte Unhöflichkeiten anderer Zuhörerer, wenn ich Leuten beim Singen zuhören muss, die’s nicht besonders gut können. Zur Sicherheit singe ich selbst auch nie, um anderen Leuten dieses Gefühl zu ersparen.

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st. vincent - these days (das schöne album marry me kann man sich ruhig mal kaufen.)

