der gipfel der lustlosigkeit

Samstag, 3. Januar 2009, 16:40 |

aus reinem pflichtbewusstsein (und vielleicht, weil ich gerade, zu spät, den überweisungsträger ausgefüllt habe, der macht, dass meine bank ein bisschen virtuellen zaster zu der bank meines mich meistens sehr zufriedenstellenden webhosters HOSTLOCO hinüberschiebt) gibts ein bisschen musik. zum teil zu weihnachten bekommen, zum teil selber gekauft, zum teil bei anderen blogs gefunden.
ein frohes, friedliches, erkenntnisreiches, anstrengendes, nützliches neues jahr.


tom waits - widow’s grove (auf orphans - brawlers, bawlers, & bastards)


tom waits - little drop of poison (auch auf orphans - brawlers, bawlers, & bastards)


marissa nadler - dying breed (auf dem ganz zauberhaften album songs III: bird on the water)


jana hunter - sleep (vom album there’s no home)


joanna newsom - bridges and balloons (von the milk-eyed mender)


palms - der koenig (auf dem album it’s midnight in honolulu, ich habs aber von der letzten spex-cd. wollte ich auch noch was zu schreiben, da standen interessante sachen in der spex und beim reinhören war ich bereits begeistert.)


vincent gallo - when (vom gleichnamigen album)


cocteau twins - tishbite (vom album milk and kisses, max goldt hat da einen sehr schönen text zu geschrieben mal)

und als ob das noch nicht genug wäre, ein paar höchst unmotiviert hingeklatschte links, die sich so angesammelt haben, zu denen ich sicherlich jeweils was ausführlich hatte schreiben wollen.

sven regener bloggte für spiegel online von der buchmesse. leidlich unterhaltsam.*
100 schmähkritiken, daraus:
- johannes b. kerner
- mario barth (wobei ein satz wie “da jubiliert die deutsche spießerseele” natülich selbst nach deutscher spießerseele riecht. oder deutscher motzerseele oder was.)
- mario barth again
- oliver pocher
- intro-magazin
das sind natürlich alles… dankbare opfer? nee, wie sacht man. jedenfalls: schaut halt selber, wenn euch die einseitige auswahl nicht passt.
wikipedia-artikel über die geschmacksqualität (?) umami (”herzhaft, wohlschmeckend”). las ich irgendwann neulich und danach oder davor unmengen artikel über fertigessen und glutamat und geschmacksverstärker im allgemeinen und besonderen.
ein witz für die kunstinnigen unter euch, also hoffentlich alle.

*bei diesem interview auf der buchmesse mit sven regener wurde jedenfalls mir ganz anders. man merkt, wie er sich beherrschen muss, wie er fast die fassung verliert ob dieser unfassbar dummen fragen, ob der dreistigkeit auch, so vollkommen unvorbereitet in ein interview zu gehen und sich dann offenbar nicht im allergeringsten dafür zu schämen.

dazu passt ganz hervorragend ein text von max goldt (mal wieder, wann passt eigentlich mal KEIN text von max goldt?):


max goldt - die verachtung (zu finden auf der cd ‘ne nonne kauft ‘ner nutte ‘nen duden)

max goldt hat unlängst den kleistpreis erhalten. der doofe daniel kehlmann hat eine überkandidelte und pathetische laudatio geschrieben, die kann man sich durchlesen, inhaltlich stimmt das schon alles bzw gehe ich damit mow konform, aber der TON!

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