i close my eyes then i drift away
Dienstag, 30. September 2008, 12:17 |vorgestern schaute ich zum zweiten mal blue velvet. doller film. nicht ganz so unverständlich und verwirrend, wie in meiner erinnerung, aber nichtsdestoweniger ziemlich bedrückend und beängstigend.

eigentlich albern, darüber jetzt irgendwas schreiben zu wollen. die etwas zu makellose amerikanische vorstadtidylle (der feuerwehrmann am anfang und am ende oder der dicke mann mit sonnenbrille und hund, der fast völlig unbewegt im bild steht, als jeffrey zum ersten mal zum haus von detective williams geht) und dann natürlich dieser sog, in den jeffrey gerät.

bobby vinton - blue velvet
und die musik! ich mag eigentlich weder die von isabella rosselini im film vorgetragene version noch die von bobby vinton besonders gern, aber erstens passt die letzte natürlich wie die faust aufs auge (…) und zweitens habe ich mich noch nicht darum bemüht, eine bessere zu finden.

diese szene (und die folgende) möglicherweise mit am …sten, und überhaupt dean stockwell als ben -
aber auch wieder blödsinn, da so szenencharts sich ausdenken zu wollen.

roy orbison - in dreams
ganz anders, aber zum titel dieses beitrags ganz hervorragend passend (das klingt nicht schön):
die letzte szene aus coffee and cigarettes von jim jarmusch.
und damit ihr das auch mal in ganz zu hören bekommt: “one of the most beautiful and saddest songs ever written” (youtube; waltraud meier singt “ich bin der welt abhanden gekommen” von gustav mahler)

