L (333)

Mittwoch, 7. Mai 2008, 17:44 |

letztes jahr um diese zeit ungefähr, vielleicht etwas früher. da wurde es auch mit macht sommer, da habe ich unter anderem lady sovereign entdeckt. hier ein video mit lied:
lady sovereign - love me or hate me (youtube)
mach ich gern leiden, sowas.

etwas länger her ist mein paarmonatiger aufenthalt in frankreich zum erlernen der sprache und vielleicht auch zum erlangen gewisser soft skills (heute muss es ja englisch sein). zehn jahre müssten das jetzt ungefähr sein. KINDER, wie die zeit vergeht. jedenfalls war ich erstaunt, wie fast auscchließlich die franzöische jugend, jedenfalls mein dortiges umfeld, französische musik hört. und zwar zum ziemlich großen teil die art von musik, die man sich anhören kann, wenn man auf den folgenden link klickt. video ist auch dabei!
louise attaque - ton invitation (youtube)

zu dem projekt lovage habe ich gerade keine rechte lust, was zu schreiben. außer dass der große mike patton und der vermutlich auch nicht eben kleine dan the automator beteiligt sind. tolles album, wirklich: music to make love to your old lady by.
lovage - book of the month (youtube)

über die band love weiß ich wenig. wie der bandname schon ein bisschen vermuten lässt, waren die in den späten sechzigern aktiv, vielleicht auch noch in den frühen siebzigern, das weiß ich nicht. richtig kennen tue ich auch nur dieses lied und zwei weitere, von denen ich aber die titel vergessen habe. das bekannteste album forever changes, auf dem auch das untenstehende lied in der studioversion drauf ist, habe ich mir mal angehört, fand es aber leider nicht so.

love - alone again or (live)

ganz ähnlich ging es mir mit den norwegischen the low frequency in stereo. gutes lied auf spex cd, sogar richtiger kracher, hat in drei oder vier jahren kaum an kraft verloren, leider sonst alles öde.

the low frequency in stereo - man don’t walk

man könnte vermuten, dass es das gleiche zu luomo zu sagen gibt, stimmt aber gar nicht. sehr slicke housemusik ist das. normalerweise gar nicht mein fall. finde ich auch gar nicht alles gut, vielleicht sogar nur einiges. aber das dann so dermaßen! erweckungserlebnis war dieser remix, den es irgendwo für umsonst gab, leider weiß ich nicht, wer ihn gemacht hat. entre paranthèses: luomo heißt auch vladislav delay und macht, würde ich sagen, experimentelle elektronische musik. die ep demo(n) cuts kann man sich hier kostenlos herunterladen. das album karhunainen von uusitalo, ein weiterer alias, gibts hier.

luomo - tessio (remix) (original ist auf dem album the present lover drauf)

auch elektronisch, aber nicht aus finnland sondern aus hamburg und, glaube ich, immer gut ist lawrence.

lawrence - fifteen minutes with you (vom wirklich sehr sehr guten album the absence of blight)

auch elektronisch, auch gut: lomov. album gibts hier umsonst.

es fällt mir selten leicht zu entscheiden, welches lied, welchen track von einem bestimmten interpreten ich nun hier “vorstellen” soll. besonders schwer wars bei lofi deluxe, der hier ja schon desöfteren vorkam. deshalb keine weiteren worte, sondern ein lied.

lofi deluxe - die stadt

levy? kenn ich nicht, interessiert mich nicht. super lied hier, aber ich habe das einigermaßen sichere gefühl, dass der rest nix taucht (man belehre mich eines besseren!).

levy - rotten love (befindet sich auf dem gleichnamigen album)

lilium ist ein seitenprojekt von 16 horsepower, genauer gesagt von bassist pascal humbert (der jetzt auch wieder bei woven hand in die vier saiten greift) und später auch jean-yves tola, dem schlagezuger. es gibt ein erstes album, das mir nicht bekannt ist, und ein zweites, short stories, mit lauter gastsängern, wie zum beispiel dem david eugene edwards, damals sänger von 16 horsepower, jetzt von woven hand. so einfach trickst man ein quasi-16-horsepower-lied in einen beitrag, in dem es ausschließlich um musik von bands oder künstlern mit l geht.

lilum - white washed

und wer fehlt jetzt noch? natürlich: john lennon. mein lieblingsbeatle. einen ganzen haufen biographien habe ich über den gelesen, ich habe den sehr verehrt. dementsprechend fiel es mir hier noch ein stück schwerer, etwas auszuwählen. kauft halt einfach mal alben, vielleicht lieber die frühen oder die beiden allerletzten als die mittleren. weil in den mittleren bis späten siebzigern konnte offenbar auch er nicht umhin, diesen fürchterlichen 70ersound ähm zu irgendwassen. die beiden alben klingen zwar folgerichtig nach den anbrechenden 80ern, aber da ist es dann wieder egal, die lieder reißens raus.

john lennon - oh my love (auf imagine)


john lennon - grow old with me (vom posthum erschienenen album milk & honey (mit yoko ono))

john lennon - (just like) starting over (youtube) (vom (letzten zu lebzeiten erschienenen) album double fantasy (mit yoko ono))


homepage von lady sovereign, ist mir etwas zu laut, deshalb auch noch myspace.
homepage von louise attaque
lovage bei myspace
homepage von the low frequency in stereo
die homepage von vladislav delay alias luomo, da gibts auch informationen über seine anderen projekte.
lawrence bei myspace, das label von und mit lawrence: dial.
lofi deluxe seine homepage.
lilium bei myspace.

ps: ich hatte mal überlegt, immer noch dazuzuschreiben, welche bands und interpreten ich dann aus platzgründen rauswerfen musste, war dann aber doch immer zu faul, weil das ja ohne verlinkung auch nur so mittelviel sinn macht. oder?

pps: das schreiben war schon anstrengend, korrekturlesen mache ich, wenn überhaupt, später irgendwann. entschuldigen sie also die möglicherweise vielen fehler.

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