ach, leider habe ich zur zeit so gar keine lust, was zu schreiben, nichtmal lust auf so alibibeiträge wie den letzten, obwohl es material (da muss ich IMMER an den max goldt text “mein preußischer nachmittag” denken, ich hoffe, es wirkt sich positiv auf meine aussprache des tückischen wortes aus) genug gäbe; ein ordner namens “temp” in meiner “lesezeichen-symbolleiste” platzt aus allen nähten.
dann will ich das mal ein wenig abarbeiten und vielleicht ein paar launige zeilen zu den einzelnen sachen schreiben.
hier etwa gibt es ein hübsches flashspiel (ob wohl die lustlosigkeit durch so einen blödsinn ausgelöst wird oder beschäftigt man sich eben mit so einem quatsch, wenn man auf nichts anderes lust hat, weil: irgendwas muss man ja machen?), bei dem man energieströme durch positionierung von so dingern mit pfeilen drauf so lenken muss, dass andere dinger getroffen werden, die dann töne machen. das sieht erstens ziemlich gut aus, klingt auch ganz hübsch und wird schnell einigermaßen schwierig.
ziemlich gut aussehen tut meiner meinung nach auch dieses kleidungsstück. leider tut der link auf der seite nicht, sonst könnte man sich mütze, handschuhe und schal in einem kaufen.
noch was gutaussehendes: ein bücherregal. das muss man sich jetzt halt mal anschauen, da verrate ich nix. hier gar nicht weit von wo ich wohne gibts einen tischler, steht jedenfalls dran (glaube ich), der hat so dermaßen umwerfend wunderschöne schlichte und elegante möbel im fenster stehen, ich werde ganz schwach, wenn ich vorbeigehe. bzw ich gehe eigentlich nie vorbei, sondern bleibe immer staunend stehen.
komischerweise habe ich thisisphotobomb.com hier noch gar nicht verlinkt. das sei hiermit nachgeholt. diesebeiden bilder sind vielleicht meine liebsten. im ich kam da wahrscheinlich über den failblog (neblog berichtete) hin. wie auch dorthin, eine seite mit grotesken, absurden, lustigen, ekeligen, seltsamen etc fotos und neuerdings auch videos.
ich finde nicht so gut, dass jemand einfach so, ohne was zu sagen, mein foto benutzt hat. andererseits auch schmeichelhaft, irgendwie. dass ich mich da anmelden müsste, um kontakt mit dem mitglied aufnehmen zu können (das foto “melden” kann man auch nicht, wie es scheint, wenngleich ich das eh eher nicht gemacht hätte), finde ich eine frechheit.
hübsch finde ich dies, aber nur ein bisschen, gleichzeitig finde ich es auch unsäglich albern und überkandidelt und deprimierend (die hohe schule des widersprüchlichen denkens und fühlens):
cocorosie touren eifrig (so don’t confront me with my failures, i had not forgotten them!) und es gibt eine exklusive tour-ep, da ist folgendes schöne stück drauf, ich hoffe, die plattenfirma haut mich nicht wieder:
… hab ichs aus dem einen loch geschafft,
gleich das nächste vor mir klafft.
(”oh, jetzt hat ers aber auf einmal mit dem kursiven!”, wird gemunkelt. ja, hat er.)
ich weiß nicht, ob der schweizer käse als metapher oder literarischer vergleich über das werk von dr. erika fuchs hinaus verbreitung gefunden hat, aber ich bin der festen meinung, er sollte!
dvar vermutlich nicht für lang, aber immerhin.
in letzter zeit bewege ich mich viel bei last.fm um neue musik zu suchen und vor allem zu finden und mit neue musik meine ich weder das, was andernorts mit sätzen wie “das ist doch keine musik” oder sogar “DAS kann ich auch!” bedacht wird, noch den neuesten möglichst bescheuert gekleideten elektropunkindiewaveravepop-hype, sondern was irgendwie bisschen seltsames, außergewöhnliches - “you name it”.
und da stieß ich via meine empfehlungen auf dvar. guterweise kann man sich da einiges für umsonst herunterladen, den artikel von auf der seite hinter dem link reproduziere ich jetzt hier nicht, das ist mir - wie immer - zu blöd.
auf der offiziellen myspace-seite steht noch einiges mehr, das habe ich mir aber selber noch nicht durchgelesen, ich musste das ja erstmal selbst -
hier nun die musik. dazu sollte ich vielleicht mindestens sagen, dass sie den musikern in träumen mitgeteilt wurde und zwar von einem wesen namens DVAR. die titel wie auch texte sind in henochisch verfasst. ich bin mir nicht sicher, was über die stimme, die in den liedern zu hören ist, gesagt wird, ob es gar dvar selbst ist, der oder das da zu hören ist. gestern sagte ich, das wäre vielleicht ein bisschen arg verstiegen, heute weiß ichs nicht.
dear copyright-owner, if you want me to remove anything, please contact me. sorry for the inconvenience.
wordpress. theme: basiert auf wonderland von einem gewissen brian gardner, das sieht man aber nicht mehr. // sämtliche inhalte, soweit nicht anders ersichtlich: cc.