ein bisschen text und ein paar fotos
Dienstag, 28. April 2009, 11:26 | kein kommentarseit gut zwei monaten wohne ich nun in einer neuen wohnung, eigentlich viel zu groß für mich, und noch immer ist es ein provisorium. doch, einen tisch habe ich, sogar mehrere, und man kann an ihnen sitzen und man kann irgendwas darauf stellen, wenn man den ganzen gruscht ein wenig beiseite oder zusammenschiebt. man muss auch nicht mehr ständig über irgendetwas drübersteigen, wenn man sich in der wohnung bewegt oder um etwas herumgehen. man kann duschen, ohne entweder das ganze bad zu überschwemmen oder sich in die hinterste ecke der dusche zu kauern, um nur das halbe bad zu überschwemmen. es gibt, das erste mal in meinem leben, mehrere deckenlampen, im dunkeln braucht man sich also nicht erst durch dunkle zimmer zu tasten, um die steh- oder klemmlampe zu erreichen. daran, dass ich den menschen gegenüber mühelos ins fenster schauen kann, es sich bisweilen kaum vermeiden lässt und dass diese also auch genau sehen, was ich so treibe, bin ich dabei, mich zu gewöhnen. natürlich ist es bisweilen unangenehm, etwa wenn ich, wie vergangenen samstag, von 8 bis 16 uhr in der wohnung auf und ab tigere, nervosität steigend, die letzten zwei stunden praktisch nur noch am fenster klebend, mich gelegentlich aus dem badezimmerfenster herauslehnend (es ist das einzige, das sich zur zeit mühelos komplett öffnen lässt), und der techniker von der telekom kommt und kommt nicht. eigentlich hatte dieses mal, es war der VIERTE termin, alles klappen müssen. noch am vorabend hatte ich mir gedacht: bloß nicht zu viele hoffnungen machen! es wird eh nicht klappen, warum sollte es auf einmal klappen etc. aber dann stand am morgen mein vermieter vor meiner tür und zeigte mir die lösung, fast wurde ich wütend, dass es so einfach gewesen war und ich also im prinzip schon seit dem ersten tag hätte internet und telefon in der wohnung haben können. vielleicht wäre dann alles schon eingerichtet, ich hätte mich aufgerafft und die küche richtig aufgebaut und angeschlossen bzw anschließen lassen. vielleicht hätte ich mir ein schönes ordnungssystem ausgedacht und das umgesetzt. ich wurde aber nicht wütend sondern freute mich, in spätestens 7 stunden ins internet zu können (wenn auch vermutlich, mangels langer kabel, irgendwo auf dem boden knieend) und gleichzeitig allen wichtigen menschen die gute neuigkeit am telefon mitzuteilen. und dann war es 16 uhr und der mensch war nicht gekommen und bevor das jetzt zu einem sehr kleinteiligen und langweiligen bericht ausartet, lieber ein paar fotos.










größer, toller, besser: hier

