überschrift unnötig

Samstag, 25. Oktober 2008, 10:20 | kein kommentar

aus “purer lust und laune” habe ich neulich mal wieder ein bisschen blur gehört, die great escape war möglicherweise meine erste selbstgekaufte “richtige” cd (album, nicht maxi), ganz sicher waren blur lange zeit eine meiner sagen wir drei lieblingsbands. ich war damals möglicherweise ein bisschen enttäuscht von der great escape, das war mir alles ein bisschen zu kühl, zu wenig “organisch”, zu plastik. als ich sie jetzt nochmal hörte, war ich ziemlich begeistert. ganz besonders das lied the universal ist ein derartiger knaller, wie ich finde.

ich habe gestern abend eine zeitlang darüber nachgedacht, wie es kam, dass blur sich in die richtung entwickelt haben, in die sie sich entwickelt haben. hat graham coxon ein machtwort gesprochen? lässt sich die wahl des sounds auf die wahl bestimmter drogen zurückführen? kann man es im nachhinein vielleicht gar nicht mehr so recht sagen?
oasis zum beispiel schienen, so habe ich den eindruck, immer gelangweilter zu werden und um das zu kaschieren wurde die musik immer bombastischer. allerdings wurde auch die langeweile dadurch grotesk aufgeblasen und viel sichtbarer gemacht.
überhaupt oasis,m die großen beatlesverehrer und gleichzeitigen blurfeinde. hört man die frühen, “klassischen” alben der bands blur und oasis an, fragt man sich schon, wie das zugeht. ich frage mich das jedenfalls.
eines der weltbesten musikvideos überhaupt gehört zu einem lied von blur. eigentlich soll es hier nur um die alben the great escape und parklife gehen, aber is egal, das video ist wirklich fantastisch.


blur - the universal (vom schönen album the great escape von 1995)


blur - clover over dover (vom ebenfalls sehr schönen, als klassiker des “britpop” gehandelten album parklife, von 1994 vermutlich)


blur - country house (ebenfalls von the great escape)


blur - girls and boys (auch auf parklife. der klassiker auf dem klassiker quasi)

die sache mit dem kleinen finger und der ganzen hand

Montag, 13. Oktober 2008, 22:41 | 1 kommentar

bei amazon fiel es mir zuerst auf: wenn ich da meinetwegen nach 16 horsepower suche und tippe aber 16 horspeower oder irgendwas, dann findet amazon überhaupt nichts. warum zur hölle gibt es da nicht entweder ein “meinten sie: …” wie bei google oder eine etwas weniger penible suche (was aber nix wäre wegen sehr ähnlicher namen, google ist ja auch nicht doof).
und gerade: wieso hat nicht jede internetseite, die eh ein cookie auf meine festplatte kackt, eine automatische speicherung aller textfelder, vor denen ich mehr als eine halbe minute sitze, eingebaut?
und und und.

ein lied zum sonntag

Sonntag, 12. Oktober 2008, 11:25 | 4 kommentare


edith frost - cars & parties (vom album demos, das kostenlos herunterzuladen ist)

keine besonders neue melodie, man könnte sich das ganze auch mit “duh-duh” gesang als begleitung vorstellen, dann würde es ziemlich authentisch nach den späten 50er jahren klingen, würde ich denken, ich muss die ganze zeit an “duke of earl” denken, vielleicht weil das der einzige titel ist, der mir aus der richtung gerade einfällt (dabei hatte ich mal eine kaufkassette, in kanada gekauft, mit lauter solcher musik drauf).
das versüßt mir seit gestern abend den tag, sehr tröstlich finde ich das und genau richtig für einen grauen und ein bisschen verlorenen sonntag, der ja schon zu 7/8 im zeichen des montags steht… (eventuell bis vermutlich ist es gerade die vertrautheit des ganzen liedes; man (ich) ist doch geneigt, bereits den ersten refrain mitzusummen.)
bei last.fm steht in den kommentaren, die anderen alben seien eventuell ein bisschen zu “adventurous”, was ich mir vorstellen kann.

und noch was wirklich wundervolles:
ausschnitte aus der harald schmidt show vom 28.05.2002, die komplett auf französisch… war.
teil 1
teil 2
teil 3
teil 4

la vie est absurde. il ne faut pas se resigner, il faut se révolter.

weitere fotos und musik

Freitag, 10. Oktober 2008, 20:24 | kein kommentar



vashti bunyan - here before (vom album lookaftering)

vashti bunyan entdecke ich gerade erst und ich dachte bisher, die gehöre zum dunstkreis um devendra banhart, stimmt aber so nicht, die gibts schon etwas länger.



á túr - verkur (vom album píka, das man sich komplett anhören kann)

mehrere verschiedene fotos

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 17:21 | kein kommentar

hey little bird, fly away home, your house is on fire and your children are alone.

Montag, 6. Oktober 2008, 11:45 | kein kommentar


claudia bettinaglio - jockey full of bourbon (tom waits)


carlos and the bandidos - jockey full of bourbon (tom waits)

(das erste finde ich nur gut, weil es halt ein saumäßig gutes lied ist. und irgendwie funktioniert es mit dieser rockröhrenstimme.)
(kürzlich habe ich no country for old men gesehen und fand ihn sehr gut. jetzt freue ich mich noch mehr auf burn after reading.)
(sweeny todd habe ich am anderen tage gesehen und fand ihn überhaupt nicht gut. wer sich die musik ausgedacht hat, gehört von sweeny todd alias dingens barker höchstselbst rasiert, das konnte man sich kaum anhören. das einzig einigermaßen eingängige stück war das duett zwischen dem kleinen buben und der “bösen” pastetenbäckerin.)


lana lane - innocent when you dream (tom waits)

(das lied innocent when you dream kenne ich im original glaube ich aus dem film smoke und es steht in punkto kitsch und zuckrigkeit dieser version in nichts nach. im film ist dann auch noch weihnachten, es ist auggies weihnachtsgeschichte, während der das kommt, wenn ich mich recht entsinne. da ist immerhin tom waits stimme noch ein bruch (überhaupt frür mich ein bisschen “der witz” bei vielen vielen liedern von tom waits. oder jedenfalls am anfang noch). trotzdem gefällt mir das hier ganz ausgezeichnet, weil es, ich weiß nicht wieso, etwas sehr spezifisch weihnachtliches für mich hat. allerdings auch hier: unglaublich gutes lied, diese version würde ich vermutlich verachten, wenn ich das original nicht kennte.)