anlässlich des neusten scherzes von katz+goldt fiel mir ein, dass über hannover immer wieder scherze gemacht werden. so wie über bielefeld mit der blöden bielefeld-verschwörung.
und damit das folgende, fürchterliche aber trotzdem ziemlich lustige, lied:
ich stimme dem höchstens ein ganz kleines bisschen zu. und schreibe nicht: hannover ist besser als sein ruf, weil man das nur über städte schreibt, die wirklich eher scheußlich sind, um sie ein bisschen in schutz zu nehmen.
ghostly international, das label für dings*, schenkt dir und mir einen sampler mit fast durchgängig ganz schön schicker musik. alles irgendwie elektronisch, manches irgendwie hiphoppig, fast alles instrumental, insgesamt tendenziell dreckiger sound, teilweise ein bisschen düster… ach, was soll man sagen. ist ja umsonst, muss doch eigentlich nicht großartig angepriesen werden, oder?
an einem stück, das ich hier gern als kleinen vorgeschmack feilbieten möchte, scheidet sich mein geist. einerseits ist das ja fürchterlich effekthascherische 80erscheiße, kitschig verhalltes keyboardteil auf leicht stumpfem, angezerrtem beat. wie man das, was der bass da macht, nennt, wusste ich mal, habe ich vergessen, egal. andererseits ist es sehr geschickt gemacht. es kriegt einen sofort. auch ich habe sowas schon oft versucht und es ist eben dann NUR scheiße dabei rausgekommen. tjaja. hören sie selbst:
(besonders repräsentativ ist das nicht, finde ich, wenn es auch ein paar stücke gibt, wo ich ähnlich grübele, ob das in meinen bildungsbürgerlich arroganten musikgeschmack hineinpasst. letztlich finde ich aber nur ein einziges stück wirklich nicht gut. welches sag ich nicht.)
*einfug: Avant-Pop, a space for cutting edge music with an electronic methodology and a pop sensibility… das stand da irgendwo auf der seite. trifft es sehr gut, finde ich.
fangen wir harmlos an.
vor ungefähr zwei wochen lernte ich das schöne wort ette kennen. es bedeutet, würde ich sagen, ungefähr “dingens”, “der da”/”die da” etc. ein anwednungsbeispiel etwa “kommt ette auch mit?” (dabei vielleicht mit dem kopf auf die betreffende person deuten). mir ist zu ohren gekommen, dass manche menschen auch “ötte” sagen. beide wörter scheinen im ruhrgebiet beheimatet zu sein.
ich werde versuchen, “ette” in meinen aktiven sprachschatz aufzunehmen.
das wort “nille” kannte ich lang nicht, ich erinnere mich sogar dunkel, in der schule für gewisse belustigung gesorgt zu haben, weil klassenkameraden irgendwelche witzchen damit (mit dem wort, wohlgemerkt, nicht mit dem bezeichneten) machten, die ich nicht verstand. mittlerweile kenne ich die bedeutung des wortes und so ließ mich die werbung, aus der man oben einen ausschnitt sieht, schmunzeln. das flirtnetzwerk kissnofrog.com hofft, damit neue kunden zu gewinnen. ich frage mich: kennen diejenigen, die die werbung gestaltet haben, das wort ebenfalls nicht? oder ist es volle absicht und sie suchen nach kunden (bzw in dem fall eher kudinnen), die mit männern flirten möchten, die sich “penis” nennen?
heute wegen akuter bock- und inspirationslosigkeit mal ohne text. und die fellow foreign readers bzw dann eher listeners haben ja eh in der mehrzahl eher nichts davon.
liebe musikbegeisterte menschen in berlin und umgebung.
bitte geht heute abend, wenn es euch IRGEND möglich ist, in den privat club, um shara worden von my brightest diamond, die jene ja quasi verkörpert, zu schauen. ich verspreche, es wird ein erlebnis. ihr werdet ein bisschen verzaubert werden und euch danach nicht zu reden trauen, um den zauber nicht zu brechen (um im leicht angekitschten bild zu bleiben). ihr werdet das dringende bedürfnis haben, das noch aktuelle album BRING ME THE WORKHORSE (stream) zu kaufen und das am 17. juni erscheinende A THOUSAND SHARK’S TEETH kaum erwarten können. ihr werdet euch, falls das eure art ist, ein bisschen in shara worden verlieben (beleg).
kurz: ihr werdet es nicht bereuen.
meine zur zeit häufigste verletzung im haushalt: beim brotschneiden. und zwar an der brotkruste! meine hände sind schon ganz schartig. auch häufig: an papierkanten.
letztens stellte ich fest, was für ein schönes gefühl es ist, wenn man merkt, dass man sich an einem ort (kann ein gebäude sein, eine wohnung, eine stadt, ein stadtteil etc) auskennt. wenn man sich beim navigieren nicht mehr konzentrieren muss, sondern sich dabei unterhalten kann, eine sms schreiben, den stundenplan konsultieren, überlegen, was man als nächstes essen möchte.
heute, so informierte mich mein radiowecker, ist der tag gegen den lärm. weil lärm nämlich gesundheitsschädlich ist, zum beispiel.
das sollte gefeiert werden.
auf der suche nach juten liedern von künstlern mit J stolperte ich über ein in meinem koppe etwas in verjessenheit jeratenes lied. ich habe eine jar nicht kurze zeit ziemlich viel musik aus dem l’age d’or umfeld jehört oder zum teil versucht zu hören. zu diesem behufe kaufte ich die schönen sampler von l’age d’or, anjefangen mit musik für junge leute, weiterjemacht mit bessere zeiten klingt jut. und jenau da ist auch das foljende kleine liedchen drauf.
jenau kann ich es nicht sajen, aber ich glaube, etwa zur gleichen zeit habe ich auch jay-jay johanson jehört. meiner meinung nach hat der nur ein jutes album jemacht, das dafür aber sehr. sieht auch jut aus, finde ich:
auch musikalisch finde ich den vergleich zu portishead nicht völlig abwejig (wenngleich alles was danach kam, seichter elektropop war, würde ich sajen. aber alles habe ich nun auch nicht jehört…).
weiter jehts janz anders. nämlich mit jem, von der ich nichts weiß, außer dass sie ein hübsches liedchen jemacht hat. ich glaube, wirklich nicht mehr, aber immerhin. kann auch nicht jerade jede von sich behaupten.
das jeans team dürfte vielen durch den kracher keine melodien bekannt sein. die haben aber noch viel mehr jemacht und machen und machen und machen noch immer, vermute ich. unter anderem jemacht haben sie die längst fällije JUTE coverversion von last christmas. ich mag das lied an sich janz jerne, ich kann mich auch nicht erinnern, das “früher” besonders oft hören zu müssen jehabt haben (ähm).
und was fehlt? jay-z, jenau. in diesem fall allerdings jeremixt oder jemashupped von danger mouse, sozusajen featuring die beatles. vom eijentlichen black album ist das mein lieblingsstück, hier fehlt natürlich etwas die fetzije jitarre, aber so hat es halt einen anderen, einen neuen (alten) fetz.
und zum schluss? jibts noch das durchaus nicht schlechte video zu dem schönen lied la camisa negra von juanes. nur wie der typ selber da immer rumsteht, nervt mich etwas (schon wie er sich unjefähr bei 0:50 sinnlos die hände abklopft ist so lächerlich). mir jefallen die beiden übermäßig großen und erotisierten damen in verbindung mit dem blinden jitarrenmann auf dem holzstuhl und diese ästhetik mit nassen nachtstraßen und trotzdem siehts nach hitze aus.
und zwar: bat for lashes sind die neue heiße scheiße!
ob das allgemein so gesehen wird weiß ich nicht und ist mir auch ganz egal, ich glühe vor begeisterung.
ich glaube gelesen zu haben, die inspiration für eines der stücke, das erste vielleicht, kam im traum. so klingt es auch, sehr. durchaus hippieesk, wenn man so will, wie so vieles im moment. auch hier ein gewisser hang zum gesamtkunstwerk oder jedenfalls zum allesselbermachen. und es klingt verträumt, es klingt nach fernen welten. ätherisch, manchmal; singende sägen.
in schlechten momenten fühle ich mich erinnert an rockpop wie von tori amos oder melissa etheridge oder so, in guten momenten (das sind die meisten) schimmern die cocteau twins durch.
natasha khan hat offenbar erstens eine vorliebe für tasteninstrumente: klavier und clavichord (oder cembalo oder was) werden oft sehr… prägnant gespielt? und die zweite vorliebe scheinen, so kann man hier hören und sehen, perkussionsinstrumente zu sein.
und KLANG. habe ich es geträumt oder wurde das album im wald aufgenommen? oft ist der hall dann doch eine spur zu dick aufgetragen, aber ist die begeisterung erstmal entfacht, ist das völlig wurscht.
genug geschwafelt, hier das video zur ersten single WHAT’S A GIRL TO DO? das lied kann man sich übrigens auf der homepage herunterladen. kostenlos.
und gleich hinterher das unveröffentlichte MOON AND MOON
und mein bisheriges lieblingslied vom album soll auch nicht fehlen.
jetzt wollte ich eben schreiben, das würde nämlich nahen (das wochenende) und ich hätte da sicher wenig bis keine zeit, hier irgendwas zu schreiben, würde dich, liebe leserschaft, aber nicht so lange zeit auf dem stillen sitzen lassen wollen, hätte aber jetzt auch keine lust, herauszufinden, wie man es anstellt, dass ein geschriebener eintrag erst später erscheint. nun habe ich aber gesehen, dass das ganz einfach ist.
langer vorrede kurzer sinn: das ist der allererste eintrag hier, den ich nicht sofort veröffentliche. es ist jetzt donnerstag der 10.4., 22:16.
die ink spots. ich kannte die lange nicht. ich würde immernoch nicht sagen, dass ich die kenne. sie kommen in dem wirklich großartigen buch 1979 von christian kracht vor. hätte ich es nicht verliehen, würde ich die stelle heraussuchen und abtippen. so bleibt mir nur, “die musik für sich sprechen” zu lassen. bzw erstmal die mama.
international pony. fast hätte ich irgendwas geschrieben wie “die [hier etwa musikrichtung einsetzen]supergroup aus hamburg mit dj koze alias adolf noise alias monaco schranze alias…, carsten “erobique” meyer und cosmic dj…”. das habe ich glücklicherweise bleibenlassen (zumal “supergroup MIT…” eh nicht geht, habe ich das gefühl). mir fällt eine hübsche anekdote ein, die glaube ich carsten meyer (kann aber auch einer der anderen gewesen sein) mal irgendwo erzählt oder geschrieben hat: nämlich hat der “damals” immer “our house” von madness gehört und der text geht ja bekanntlich “in the middle of a street: our house”. er hat aber verstanden: “in the mittelhoffer street” (oder so). denn genau so hieß die straße, in der er wohnte. finde ich hübsch, vielleicht, weil ich auch ganz oft anderes verstehe, als gemeint ist, selbst bei deutschen liedern. und meistens mag ich “meine” bedeutung lieber.
ich mag hier das stark betonte sss in “houssssse” sehr gern, erinnert mich an ein tocotronic lied, ich weiß gerade nicht, welches. und natürlich die stimme. und selbstverständlich das arpeggio am ende. dass man immer denkt, gleich gehts nochmal los, geht es aber nicht.
i’m not a gun. ich glaube, das erste mal aufmerksam geworden bin ich auf die tatsächlich durch den verlinkten artikel in der de:bug. ich kannte ein paar sachen von john tejada, vor allem seinen, wie ich finde, wirklich fantastischen remix von “such great heights” von postal service. ich wusste, dass der sehr sehr viel musik veröffentlicht hat, auch durchaus unterschiedliche. vieles gefällt mir. bei i’m not a gun bin ich ehrlich gesagt ziegespalten. positive assoziation: tortoise. negativ: muckermusik, fades rumgejamme. es hängt auch immer vom stück ab, dieses erinnert mich wirklich sehr an tortoise. im auto über land fahr musik.
the ian fays. da bin ich fast noch zwiegespaltener. schönes lied, aber das meiste andere ist mir zu indie, zu niedlich, zu “mädchenmäßig” sozusagen. vielleicht ein weiterer öder belle & sebastian abklatsch? man merkt: mein musikgeschmack ist nicht sehr i-lastig.
islaja. die habe ich mal auf einem last.fm streifzug entdeckt. weiß ich wiedermal überhaupt nichts drüber. vieles von ihr ist (sogar) mir ein bisschen zu “strange” (tag der (distanzierenden) anführungszeichen heute) und zu schräg, aber dieses lied gefällt mir wirklich ganz außerordentlich gut. das video erinnert mich allerdings zu sehr an the science of sleep, den ich ziemlich blöd fand.
trotzdem:
islaja - pepe p
über die housemartins weiß ich nichts, außer dass norman cook da mitgemacht hat. fatboy slim, mensch! und dass es sie nicht mehr gibt weiß ich auch. ich kenne nur dieses lied hier, von einer mixkassette, die mir eine freundin vor langen jahren mal gemacht hat. dieses video zum lied finde ich auch (wobei ich mir noch nicht so ganz sicher bin, wie ich das original finden soll. vielleicht doch irgendwie blasphemisch?) sehr nett.
auch von einem mixtape bzw von einer mixcd habe ich das folgende lied. die mixcd hat mir der martin gemacht (dessen neugestaltete homepage übrigens sehr gut aussieht, wie ich finde) und ich erinnere mich an busfahren von berlin nach hamburg, an allesistnochmöglich, an noch ungebrochene liebe zu berlin.
weiter gehts ein bisschen -
eigentlich mag ich die musik gar nicht. ich glaube, ich mag die ganze band nicht so richtig, ich finde auch den namen völlig bekloppt. das ist mir zu ichweißnichtwas. dub? es gibt so gut wie keine musikrichtung, in der ich nicht gutes vermute, ich schrieb das schonmal. und es gibt sogar stücke, die man in musikrichtungen einordnen kann, die entfernt mit reggae zu tun haben (ich gestehe, mich da überhaupt nicht auszukennen und gerade hier bereits gewaltig ins schwitzen), die ich sehr gern habe. aber es sind wenige. das meiste gefällt mir absolut überhaupt gar nicht. “jaaa, und wieso posteste das dann, hä?” höre ich einige da förmlich raunzen. ganz einfach. dirk von lowtzow sagt in dem stück was. und er sagt das erstens auf schöne art und weise und zweitens ist das, was er sagt, schön. (ab der stelle gefällt mir auch die musik besser, da ist der komisch dubbige groove weg)
auch elektronisch, auch ein x im titel. ich habe das stück länger nicht gehört und bin ziemlich geflasht von der einfachheit, von dem tollen sound (das plattenknisterige). mehr will ich dazu nicht schreiben. sehr, sehr laut hören. möglichst nachts, zum beispiel auf dem weg von einer party nach hause. oder auf dem weg zu einer party.
johannes heil - pax pt. 3 (auf der cd feiern. die ist zwar nicht mehr so richtig erhältlich, wird einem aber gebraucht nachgeschmissen und lohnt sich sehr sehr sehr. es ist eine zusammenstellung von singles oder eps oder so, wenn ich mich recht erinnere, jedenfalls kein album.)
mal was französisches? klar! ich habe die band ungefähr 2001 auf dem schönen pepsi-sziget-festival in budapest, auf einer insel in der donau, gesehen. eine große spielfreude konnte man da sehen und als die zeit um war haben sie nicht aufgehört, sondern sind, mit instrumenten, von der bühne hinunter ins publikum gestiegen und haben da weitergemacht. so eine band, so ein festival.
mal was alpenländisches? klar! aber ohne einleitungstext.
husmusig jeremias vo bärn - trüll masolke (das ist von einem sampler der reihe world network, die nummer 24 mit dem titel “the alps”. diese reihe gibt es in deutschland nur bei zweitausendeins zu kaufen (oder direkt bei network medien, siehe oben), which is ein famoser laden, wie vielleicht nicht jeder weiß. die cd ist leider sonst nicht so besonders famos, aber die reihe lässt mir das wasser im munde zusammenlaufen!)
es bleibt instrumental. es bleibt einleitungstextlos.
und zu guter letzt: hefner. die gibts leider nicht mehr, es ist wirklich ein jammer. ein jammer ist auch, das ich zu müde und zu einfallslos bin, irgendwas dazu zu schreiben, also auch hier kein text. nur, dass es mein lieblingslied von hefner ist. glaube ich. vielleicht sollte man noch wissen, dass die sonst sehr fröhlichen indiepop machen, etwas weniger gekonnt als hier wirkt der sonst. unbedingt kennenlernen!
oh, nochwas fällt mir ein. seit ich dieses lied kenne, und das ist lang, nämlich seit dem erscheinungsdatum des albums, versuche ich herauszufinden, was “to flake out on someone” heißt. meine englischlehrerin wusste es nicht, mein dictionary wusste es nicht, das internet wusste es nicht. und letztens sah ich einen film und da erschloss es sich auf einmal! und weißt du was, du treue leserschaft? ich verrate es dir nicht. ha!
1. ten stones, das kommende album von woven hand, wird laut label im september erscheinen!
2. vielleicht erinnert sich die eine oder andere daran: stereogum hatte zum 10. geburtstag von radioheads ok computer eine compilation für umsonst zum download angeboten, auf der verschiedene bands das album covern. also jede band ein lied. irgendwo las ich, dass es das gleiche für irgendein r.e.m. album auch gab, aber das ist mir egal, weil ich r.e.m. mehr oder weniger unerträglich finde. - einschub: neulich fand ich in meinem kopf den gedanken, dass radiohead dabei sind, sich richtung u2 zu entwickeln. musikalisch nicht, denke ich, aber irgendwie tragen die so eine unangenehme u2-athmosphäre mit sich herum. und damit meine ich nichtmal das durchaus löbliche politische engagement. ich WEISS nicht, was ich meine. -
jetzt hat björks album post geburtstag und auch hier gibts sowas. und zwar hier.
ganz putziges video, finde ich. das lied war indiediskomäßig ziemlich groß, als ich anfing, mich an solchen orten aufzuhalten. ich finde das video recht nett, aber die bilder sind so ganz anders als die, die ich bisher beim hören der musik im kopf hatte. das lied ist übrigens auf dem - wenn ich mich recht erinnere extrem langweiligen - album swansong for you.
auch ungefähr aus der gleichen zeit kommen go plus. ich glaube, die sind so insgesamt eher öde, dröge und schnöde. aber ein hübsches liedchen haben sie trotzdem hinbekommen:
mit der allererste hiphop, der mir gefiel, war der folgende.
ghostface killah - 260 (weiß ich jetzt auch nicht, wieso “killah”, steht aber so auf der cd drauf, schreibe ich also so ab. das album heißt übrigens ironman.)
das lied befand sich auf einer cd des rolling stone, da war viel hiphop drauf, vermutlich sogar nur. das meiste fand ich doof, weil mein musikgeschmack sich damals in noch wesentlich engeren grenzen bewegte, als heute. das da oben fand und finde ich aber SEHR gut.
noch mehr hiphop (wobei ich mir bei der benutzung dieses wortes nie ganz sicher bin, ob ich es überhaupt richtig verwende):
gold chains - wonderful girls of hypno (von der maxi gold chains)
ich glaube, das gab es mal als promotrack (wie kommt denn dieses enorm hässliche wort hierher?) im internet. mir gefiel der name gold chains in kombination mit diesem doch sehr maskulinen stück. ich finde den anfang UNGLAUBLICH gut. nach ca. fünf jahren nicke ich noch heftig mit dem kopf, den beat erwartend, und wackele auf dem stuhl herum. ich mag auch diesen sehr elektronisch klingenden beat.
kleiner stilbruch: finnischer tango. wer jetzt HÄ sagt, sollte sich dringend mal einen film von aki kaurismäki ansehen. oder sich gleich eine der beiden finnischer-tango-compilations von trikont kaufen.
kleiner vorgeschmack:
noch ein stilbruch. die meisten menschen können es überhaupt nicht ausstehen, wenn man außerhalb der “weihnachtszeit” weihnachtslieder singt, pfeift oder summt. erstens ist die weihnachtszeit aber “heutzutage” so derart grotesk endlos lang, dass ich nicht einsehe, wieso ich nicht sommers weihnachtslieder pfeifen soll, wenn mir bereits im oktober weihnachtsgebäck aufgetischt wird. und zweitens sind weihnachtslieder für mich in erster linie LIEDER. ich weiß auch oft nicht, was ich da summe und es stellt sich als weihnachtslied heraus. na mensch.
eines der lieder, die ich bisher eher nicht so besonders mochte, vielleicht auch deshalb, weil es so sehr übertrapaziert ist und besonders gern in extrem verkitschten versionen durch kaufhäuser und supermärkte schallt, ist “stille nacht”. aber, aber, aber!
und zum abschluss (ich zögere und zögere: sollte ich was dazu schreiben, um die wichtigkeit (für mich) hervorzuheben? sie ist immens, kann ich euch flüstern.):
es gibt verschiedene gründe, warum ich sogenannten “stöckchen” bisher ablehnend gegenüber stand. der erste ist der beKNACKte, dämliche, infantile, alberne… name. aus anderen gegenden des internets kenne ich die als fragebögen. was mich zum zweiten grund bringt: ich fühle mich sofort so unheimlich bloggerig, wenn ich ein “stöckchen” auch nur von weiterem sehe. so blogosphärisch.
und drittens habe ich meistens einfach keine lust, weil mir die meisten “stöckchen” unendlich langweilig und belanglos erschienen.
aber weil mich der jan nun so nett gebeten hat, ziere ich mich nicht, sondern springe über meinen eigenen schatten und HOL’S STÖCKCHEN!
- statistik:
9762 titel, 49,5 gb, 30 tage.
- kürzester und längster titel:
bernd - naja (0:00)
fritz live - fritz (180:59) (weiß ich jetzt gar nicht, was das ist. ich hatte mal einen ziemlichen haufen alter blue moons von radio fritz, aber die habe ich mangels platz dann doch mal gelöscht. wird aber auch noch sowas sein.)
- erster und letzter track (titelname):
lawrence - - (ich verstehe das jetzt so, dass ich nach TITELname sortiere und schaue, was oben bzw unten steht…)
beausoleil - zydeco gris-gris
- erster und letzter interpret:
erster wäre “-”, aber da ist quatsch, also !!!.
梅林茂. haha, vonm soundtrack zu “In the mood for love”.
- erstes und letztes album (titel):
auch hier gibts zuerst ein paar “-”, dann aber “Cue The Bugle Turbulent”: THE 2007 BELIEVER MUSIC ISSUE CD
zweitnächte am zweitfenster.
- die fünf meistgespielten tracks:
kate nash - mariella
joanna newsom - the book of right-on
marissa nadler - bird song
shirley collins & davy graham - jane, jane
jana hunter - palms
(das ist aber nicht besonders aussagekräftig, weil die immer mal einfach so verschwinden.)
- fünf songs im partyshuffle:
(das heißt ja wohl, alle tracks auf shuffle, oder?)
Collegium Vocale Gent, Phillippe Herreweghe - Carolyn Sampson, soprano / Sebastian Noack, basso / “Virga Jesse floruit” (aus bachs “leipziger weihnachtskantaten”)
wolf haas - track 9 (aus “das ewige leben”)
smog - i feel like the mother of the world
barbara morgenstern - is
blood, sweat & tears - i love you more than you’ll ever know (oha)
ich vergesse es regelmäßig wieder, aber eigentlich ist mein lieblingsvideo, oder sagen wir vorsichtigerweise lieber: eines meiner drei lieblingsvideos (denn man darf bei sowas nie street spirit vergessen und wenn man das schon vergessen hat, dann hat man sicherlich noch was anderes vergessen) i started a joke in der version von faith no more. wenn ich mich nicht täusche, fällt das auch in die zeit des cake videos, zb. es gibt noch eine längere fassung, da hört man die darsteller auch sprechen, aber ich finde diese besser, weil ich sie zuerst gesehen habe.
und wo wir schon bei mike patton sind, noch ein gutes livevideo von fantômas, bei dem man, finde ich, ein bisschen das staunen nachfühlen kann, das man bei einem echten konzert fühlt.
fantômas haben übrigens auch ein sehr gutes album mit coverversionen von filmmusiken gemacht. director’s cut heißt das.
fuck covern auch. fuck kommen irgendwo aus amerika und machen mehr oder minder furzlangweiligen indiepop oder -rock. fairerweise muss man zugeben, dass sie dafür auch einige SEHR gute lieder haben. und inzwischen wahhrscheinlich viele alben, deren cover alle so gut aussehen, wie die der ersten paar. außerdem ist der sänger lehrer. und wer so lässig-verschlafen-traurig britney spears covert, …!
fuck - oops… i did it again (leider weiß ich nicht mehr, wie die compilation heißt, auf der das drauf ist. hilfe erwünscht)
fink ist auch so eine lieblingsband. leider gibts die nicht mehr, das ist sehr schade, finde ich. mit dem ersten album habe ich angefangen, die zu hören (genauer gesagt mit dem ersten etwas bekanntgewordenen lied “herz aus holz”), mit dem zweiten fing ich mit dem gutfinden an. es folgten konzerte, weitere cds, ansieglauben trotz schlechten albums usw usw.
ich erinnere mich an urläube mit meinen eltern, meistens in den bergen und mit dem auto. da hörten wir eine zeitlang immer (immer!) eine kassette von fraunhofer saitenmusik. das ist eine kapelle aus dem bajuwarischen, die macht volksmusik. ich habe diese kassette als kind geliebt und dann lange vergessen und dann fiel sie mir wieder ein und ich mag die musik nach wie vor sehr sehr. auf das fantastische label trikont hatte ich ja schonmal hingewiesen, die erscheinen da auch. übrigens ist nicht nur geistliche chormusik meine lieblingsmusik, sondern auch volksmusik. zum beispiel aus dem balkan. oder aus mitteleuropa. vermutlich auch aus sehr vielen anderen ländern noch, aber ich kenne noch nicht so viel. gibt ja viele länder.
fursaxa kennt die regelmäßige leserin schon, aber hier noch ein ganz anderes lied von ihr. ich hatte mal überlegt, einen “mond”eintrag zu machen oder wahlweise einen mit lauter musiken mit akkordeon oder sowas. mache ich aber nun doch nicht, vorerst.
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