poppen bis in die schuppen

Samstag, 30. Juni 2007, 19:06 | 3 kommentare

nein, shoppen bis in die puppen ist heute in bielefeld. mitternachtsshopping ist glaube ich die korrekte bezeichnung. finde ich relativ unnötig, aber vielleicht fahre ich ja um elf mal in die stadt um “die athmosphäre auf mich wirken zu lassen”. es ist ja auch noch kirmes!
desweiteren habe ich jetzt endlich einen plattenspieler hier stehen, der funktioniert, mit dem ich so tolle sachen wie etwa die “music with changing parts” von philip glass oder die thrills von ellen allien hören kann. ich weiß nicht, ob es an den platten, an der musik oder doch an mir liegt: irgendwas verzerrt da. vielleicht muss ich mich nochmal mit dem gewicht dahinten beschäftigen. das aufbauen war eine mischung aus genervtsein und steigerung der vorfreude und erwartung bis ins unermessliche. hat aber doch auch großen spaß gebracht.
ich glaube, ich höre nur noch schallplatten.

“nett ist die kleine schwester von scheiße”

Donnerstag, 28. Juni 2007, 20:26 | 1 kommentar

Es ist eigentlich komisch, dass im Sozialen eine Drift zur Gemeinheit hin zu wirken scheint, dass miese Taktiken und Spielchen eher mit Erfolg prämiert werden, als normale Offenheit und Nettigkeit. Nett ist ja regelrecht ein Schimpfwort, der nette Mensch wird automatisch als Trottel behandelt und wahrgenommen, der ist der Depp und wird zum Deppen gemacht, der einfach nur normal und offen sagt: hallo Leute, ich bins, worum gehts?

rainald goetz

siebenschläfer

Mittwoch, 27. Juni 2007, 09:32 | kein kommentar

einen kleinen vorteil hat das kalte wetter schon: man kann sich morgens wohlig nochmal umdrehen, sich ein wenig fester in die decke wickeln und versuchen, noch eine viertelstunde die welt und den körper und den weltschmerz und den körperschmerz -
es hat auch den vorteil, dass der heuschnupfen keine nennenswerten probleme macht.
ein weiterer vorteil ist, dass es sich herbstlich anfühlt. aber eigentlich sollte es sich im herbst herbstlich anfühlen, finde ich. und jetzt geht das angeblich erstmal sieben wochen so weiter, siehe oben.
wieder erinnerungen an die nordsee, eher diffus, auch an die berge, überhaupt an urlaub, auch im urlaub war es oft kalt und nass und im rückblick ist aber alles irgendwie schön.

gestern abend habe ich stunden damit verbracht, mir alle verfügbaren videos vom erwähnten beardyman anzusehen. ich fühlte mich gut unterhalten.

beatboxing

Dienstag, 26. Juni 2007, 23:35 | kein kommentar

gehen sie zu beardyman!
und schauen sie sich vor allem seine myspace seite mit weiteren fantastischen videos an!

mir scheint, mir fällt zzt nicht so richtig viel ein.
eigentlich wollte ich was über sopor aeternus schreiben, aber das ist weniger leicht, als es sich anhört. zumal da leicht die gefahr besteht, dass ich in die rezensionsfalle tappe.

o superman

Dienstag, 26. Juni 2007, 13:52 | kein kommentar

ich weiß nicht mehr, wie ich das entdeckt habe -
doch! es war eine sendung im deutschlandfunk, ich fuhr mit meinen eltern im auto, irgendjemand wurde interviewt und durfte zwischendurch seine lieblingsmusik vorspielen. und dabei war auch dieses unglaubliche lied, ich dachte kurz an cocorosie, weil mir sonst nichts einfiel, mittlerweile fällt mir nicht mal mehr cocorosie ein, mir fällt gar nichts ein. sonst kenne ich nichts von ihr, las aber kürzlich, dass das ganze album ein KRACHER im sinne von meilenstein sei.
dass es ein video gibt, wusste ich nicht, ich bin auch nicht direkt begeistert, aber es geht ja auch um die musik, also bittesehr:

laurie anderson - o superman

papierplattenspieler

Montag, 25. Juni 2007, 20:14 | kein kommentar

das gefällt mir gut. ein plattenspieler, komplett aus papier gemacht, man muss von hand das kleine dings rechts mit 33eindrittel bzw 45 umdrehungen pro minute drehen.
von simon elvins, der auch andere schöne dinge macht.

von gestern

Montag, 25. Juni 2007, 13:38 | kein kommentar

woven hand am 3.8. in hamburg, ich freue mich sehr.
harry rowohlt ist offenbar unheilbar krank. ich weiß nicht, was polyneuropathie so für folgen hat, es hört sich aber überhaupt nicht gut an.

gestern am späten abend the departed geschaut. sehr guter film. lügen ist schlecht, jemand anderes sein wollen als man selber auch. ich bin ganz stolz, diese “aussage” da rausfiltern zu können, sei sie auch noch so irgendwas, normalerweise sehe ich die handlung und das wars. guter jack nicholson, guter matt damon (freue mich NOCH mehr auf oceans 13), guter leonardo di caprio, wobei der eventuell NOCH ein wenig älter und reifer werden muss, bevor er dann wirklich alles spielen kann; gute frau deren namen ich vergessen habe. gute dramaturgie, ich hatte nicht das gefühl, da 145 minuten zuzuschauen. gut blut.

hdr-fotographie

Sonntag, 24. Juni 2007, 15:47 | kein kommentar

durch diesen eintrag wurde ich wieder an jenen erinnert. es geht um irgendeine neuartige dingselung von digitalen fotos, die sie viel besser aussehen lässt, realistischer. die technischen details habe ich weder verstanden noch behalten und sie interessieren mich eigentlich auch nicht besonders, was mich interessiert, sind die beispielbilder dort. ich finde sie nicht besonders realistisch, aber interessant. es sieht zum teil aus, als habe man eine folie über alles gelegt, man sieht das zum beispiel an dünnen dunklen linien vor hellem hintergrund, dem geländer vcor dem see etwa, da spannt sich was.
vielleicht auch übermäßig scharf und kontrastreich alles.
naja.

im übrigen -
ach komm, lass.
ich geh mal weiter zeitunglesen, zum ersten mal seit… lang.

112

Sonntag, 24. Juni 2007, 02:54 | kein kommentar

out of sight geschaut. guter film. und der george clooney sah auch wieder so jut!
freue mich noch mehr auf oceans 13.
schon seit heute nachmittag einen ohrwurm der zeilen “out of sight, out of mind”. gerade herausgefunden, dass es tatu mit dem lied “30 minutes” sind.
wetterbedingt immer wieder starke erinnerungen an sylt im letzten sommer.
ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll, sozusagen.

111

Samstag, 23. Juni 2007, 15:02 | kein kommentar

die dinge an sich heranlassen.
das schöne und das schreckliche.

was macht man eigentlich, wenn man versucht, dass einem was wieder einfällt, was einem ENTfallen ist? eigentlich hofft man doch nur, dass der kopf das richtige tut, oder?

zu drum’n'bass kann ich zwar überhaupt nicht tanzen, macht aber trotzdem ein bisschen spaß.

die große erleichterung, das REFERAT endlich geschafft zu haben und dass es sogar gut war, vollkommen wider erwarten. und sogar spaß hats ein wenig gebracht.
die verblüffende erkenntnis, dass englische wissenschaftliche texte (in der regel) wesentlich einfacher zu lesen sind als deutsche, weniger fachwörter (und wenn, dann werden sie erklärt), einfachere sätze etc und dass mein (passives) englisch so schlecht doch noch gar nicht ist. große freude darüber.

überhaupt sehr viel freude immer mal.


erinnerung


ich wollte schon lange nachts die leeren gleise fotographieren. ich hatte mir das ergebnis anders vorgestellt.


komisch, dass man am licht nicht sieht, wie heiß der tag war.

ohne jemand spezielles zu meinen

Freitag, 22. Juni 2007, 02:00 | kein kommentar

she knows too much to argue or to judge

maxim biller singt

Donnerstag, 21. Juni 2007, 00:01 | 1 kommentar

vielen dank, herr goetz, für den hinweis.
bei youtube gibts noch mehr videos, in denen man biller reden hören kann.
und das album, wo das wunderbare lied da oben drauf ist, sollte man wirklich wirklich kaufen! (jesses, 20 euro! das gibts bestimmt irgendwo günstiger…)

yahoo

Montag, 18. Juni 2007, 19:40 | kein kommentar

hier sah ich dies und war begeistert.
für mehr reichen zeit und kraft jetzt nicht.

platzhalter

Sonntag, 17. Juni 2007, 22:59 | kein kommentar

gestern abend auf ein bier woandershin, gegen zehn, als ich mich auf referat nicht mehr konzentrieren konnte. “ein wort gibt das andere” und man findet sich im “schulz” wieder, eine art ballermann-kneipe/-disko und bleibt dort bis vier und hatte spaß, denn man kann die biere, die andere einfach irgendwohinstellen und nie trinken, einfach austrinken. dafür heute morgen nicht früh aufgestanden sondern “kurz vor knapp”, dann flohmarkt, 70 euro verdient, dann bierchen, dann krisennotdienst sozusagen, freundschaftsdienst und jetzt bin ich wieder hier, etwa sechs stunden später als geplant, und werde mich an das referat setzen.

“ich kenne mehr leute bei flickr als im gazastreifen”*

Samstag, 16. Juni 2007, 13:41 | kein kommentar

dass mir die wichtigen und RELEVANTEN dinge immer erst so spät einfallen. es war und ist doch mein programm (sic), diese ganze web 2.0 scheiße zu ignorieren.

gestern abend war in der uni “nacht der klänge”, wo die verschiedensten musik- und klang-”sachen” an den verschiedensten orten der uni stattfinden. es war unheimlich voll. als erstes hörten wir im audimax (leider vor der ersten reihe auf dem boden sitzend, deshalb sehr mittelmäßige akkustik) die chichester psalms von leonard bernstein, gesungen vom unichor. teilweise schön, insgesamt aber komischerweise sowohl kitschig als auch flach. aber mit diversen lichteffekten, das “hatte was”. dann liefen wir irgendwie umher. ich will das nicht weiter ausbreiten, letztlich schauten wir noch kurz so eine “feuershow” an, zur carmina burana, diversen tanz im audimax und komische punkmusik im fachschaftscafé. dabei wäre so viel gewesen. aber so ist es ja immer.
später geredet, getrunken, geradelt.

wichtig ist zum beispiel auch, wieder sprechen zu lernen. nicht immer “irgendwie”, “oder so”, “und so”, “…, … weißte, was ich mein?” und ähnliche füll- bzw ausweichwörter zu sagen. und also denken lernen. nicht NOCH weiter zu verblöden. daran werde ich JETZT gehen.

*das ist ein kommentar im hermetischen café, von dem mir kurz ein bisschen übel wurde. aber vielleicht habe ich es ja auch falsch verstanden. der beitrag über dem kommentar und auch viele andere kommentare darunter sind aber sehr lesenswert, weil er und sie aufzeigen, dass mit dem wörtchen “zensur” (mit absicht ohne link zu wikipedia) hier doch ein wenig leichtfertig umgegangen wird. mindestens unreflektiert. ich weiß nämlich jetzt auch nicht so ganz genau, ob das zensur ist. vielleicht, vielleicht auch nicht. aber gut, das mal infrage (?) zu stellen.
ebenfalls gut finde ich den vergleich mit den autofahrern, die sich über die benzinpreiserhöhung aufregen. nicht, weil sie das mit laufenden motoren tun oder weil es inhaltliche parallelen gäbe, sondern weil ich die aufregung selber ähnlich blöde, öde, abgeschmackt und unsympathisch finde. diese hier nicht ganz so, aber von der tendenz her.
ich muss mir eventuell eine sehr eigene definition von web 2.0 überlegen…

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